Unsere Region

Lok Triangel


Der Verein Braunschweiger Verkehrsfreunde hat seinen Sitz in Braunschweig, der Stadt Heinrichs des Löwen.
Die Stadt wurde vor mehr als 1000 Jahren als Rast- und Stapelplatz, damals als Wik bezeichnet, gegründet. Die erste schriftliche Erwähnung ist jedoch erst für das Jahr 1031 durch die Weiheurkunde der Kirche St. Magni nachzuvollziehen. Der Welfenherrscher Heinrich der Löwe wählte die Stadt als Residenz und führte sie im 12. Jahrhundert zu wirtschaftlichem und kulturellem Aufschwung. Um 1166 liess er zum Zeichen seiner Macht das Löwenstandtbild auf dem Burgplatz aufstellen. Es war die erste freistehende Grossplastik nördlich der Alpen.
Von 1173 bis 1195 wurde der Dom errichtet.

Die Stadt ist im Mittelalter aus fünf Weichbildern (Altstadt, Hagen, Altewiek und Sack) zusammengewachsen. Diese zeichnen sich jeweils durch ein eigenes Rathaus, einen eigenen Marktplatz und eine Kirche aus.

Zeitreise durch Freizeit und Kultur des Braunschweiger Landes.
Von der Ebene Salzgitter bis hin zum Höhenzug des Naturparks Elm-Lappwald und den Ausläufern des Harzes im Süden der Region erstreckt sich das nördliche Harzvorland. Sein Mittelpunkt ist mit rund einer viertel Million Einwohnern die Stadt Braunschweig. In diesem Gebiet erlebt der kulturhistorisch interessierte Besucher die Geschichte sozusagen noch einmal. Eine Vielzahl von sehenswerten Kunst- und Bauwerken lassen die Vergangenheit lebendig werden. Beginnend mit der Jungsteinzeit  vor ungefähr 4.500 Jahren im Elm-Lappwald über das Zeitalter der Romanik des 11. und 12.Jahrhunderts und die Zeit der Reformation bis hin zur Neuzeit spiegeln sich die Epochen in diesem interessanten Raum wieder.

Die "Lübbensteine" - Grabhügel vor den Toren Helmstedts und am Dorm bei Gross Steinum - sind Zeugen der ersten Besiedlung des nördlichen Harzvorlandes aus der Jungsteinzeit. Die Grabhügel nahe der Elmsburg bei Schöningen vergegenwärtigen die Bronzezeit.

Die Bedeutung der Region im Mittelalter ist anhand der Bauwerke der Romanik nachvollziehbar.

Doch nicht nur die Romanik hat ihre Spuren im  nördlichen Harzvorland hinterlassen. Noch aus dem 10.Jahrhundert ist das Schloss Ringelheim mit seiner Kirche, die eine wertvolle Barockorgel und ein um das Jahr 1000 entstandenes Kruzifix beherbergt, im Salgittergebiet vorhanden, sowie die Wasserburg Gebhardshagen, die aus dem Jahr 1000 datiert.
Die mittelalterliche Fachwerkstadt hornburg im Landkreis Wolfenbüttel mit ihrer über 1000jährigen Geschichte, verwinkelten Gässchen und romantischen Fachwerkhäusern aus dem 16. und 17. Jahrhundert stellt ebenfalls ein sehenswertes Ziel dar.
Mit der Reformation, die in helmstedt schon sehr früh Einzug hielt, begann die Blütezeit einer der bedeutendsten Universitäten Deutschlands. Sie dauerte bis 1803 an. Sehenswert sind noch heute das "Juleum", das Universitätsgebäude, ein herrlicher Renaissancebau, die Professorenhäuser, die weiterhin das Stadtbild Helmstedts prägen. Doch auch die jüngste deutsche Vergangenheit, nämlich die Teilung und die glückliche und bemerkenswerte Vereinigung, hinterliess mit den ehemaligen Grenzkontrollpunkten als Mahnmalen an der Autobehn 2 und dem Zonenngrenzmuseum in Helmstedt ebenfalls deutliche Spuren, die die Menschen und ihre Landschaft für fast ein halbes Jahrhundert geprägt haben.
Dort fährt die LEB von Helmstedt über Grasleben/Weferlingen, früher getrennt durch die Grenze, nach Haldensleben. Von hier sind es nur noch 25 km bis Magdeburg.

Doch nicht nur die Kultur gibt der Region ihren ausserordentlichen Freizeitwert. Auch die Fahrt mit der Bahn durch die herrliche Gegend mit dem frischen
Grün im Frühling, dem schattenspendenen Blätterdach im Sommer und dem begeisternden Farbenspiel im Herbst hat hier ihren Reiz.
Die leichten Hügel und sanften Steigungen des naturparks Elm-Lappwald, der Höhenrücken zwischen Wolfenbüttel und Hornburg und die ausgedehnten Laubwälder im Naturschutzgebiet und Europa-Vogel-Reservat Braunschweig-Riddagshausen laden zu ausgiebigen Spaziergängen ein. Die Aussichtspunkte bieten dem Spaziergänger die Gelegenheit, sich die abwechslungsreiche Landschaft zu betrachten, und, mit etwas Glück, bei guter Fernsicht einen Blick zum Brocken zu werfen.

 

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